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Messdaten
Auf der Seite "Messdaten" finden Sie Ihre Messwerte als Tabelle und können sie als CSV-Datei herunterladen. Außerdem sehen Sie, wie zuverlässig Ihre Daten sind.
Messdaten-Tabelle
Die Tabelle zeigt Ihre Messwerte mit Zähler, Zeitpunkt, Messung (OBIS-Code), Wert in kWh und Datenqualität. Standardmäßig sind die jüngsten Werte zuerst sortiert. Über die Filter darüber grenzen Sie nach Standort, Zähler, Messung und Datenqualität ein.
CSV- und XLSX-Export
Öffnen Sie über der Messdaten-Tabelle das Menü Exportieren und wählen Sie Standard, um die Messwerte des gewählten Zeitraums herunterzuladen. Die Datei folgt Ihren Tabellenfiltern; filtern Sie etwa nach Messung, um nur den Netzbezug zu exportieren. Danach legen Sie in einem Dialog das Dateiformat (CSV oder XLSX), Zeitstempelformat und Zeitzone, Sortierung und bei CSV die Trennzeichen fest. Die Voreinstellungen ergeben die CSV-Datei, die dieser Export immer geliefert hat: Zeitstempel in ISO 8601 (UTC), den ältesten Wert zuerst. Nehmen Sie an einer Energiegemeinschaft teil, steht zusätzlich Mit EG-Spalte zur Verfügung. Nur diese Variante enthält die Werte je Energiegemeinschaft. Mit dem voreingestellten Semikolon als Trennzeichen lässt sich die CSV-Datei direkt in Excel, Google Sheets oder Ihrem Energiemanagementsystem öffnen.
Umfasst der Export mehrere Zähler, erhalten Sie eine ZIP-Datei mit einer Datei je Zähler, benannt nach Zählpunktnummer und Bezeichnung des Zählers. Einen Export mit mehr als 100.000 Zeilen, etwa zwei Jahre Viertelstundenwerte mehrerer Zähler, bereiten wir im Hintergrund vor. Sobald die Datei fertig ist, erhalten Sie eine E-Mail und eine Benachrichtigung (Glockensymbol), beide mit der Schaltfläche Herunterladen und dem Datum, bis zu dem Sie die Datei herunterladen können. Schlägt der Export fehl, erhalten Sie ebenfalls eine E-Mail und eine Benachrichtigung.
Datenqualität
Das Datenqualitäts-Diagramm zeigt als Kreisdiagramm, welchen Anteil Ihrer Messwerte welche Qualitätsstufe hat:

- Gemessen (L1, grün): Tatsächlich gemessene Werte. Das ist der Normalfall. Streben Sie einen Anteil von über 95 % an.
- Geschätzt (L2, gelb): Vom Netzbetreiber geschätzte Werte, weil der gemessene Wert nicht übertragen werden konnte. Einzelne geschätzte Werte sind normal und haben kaum Einfluss auf die Auswertung.
- Unzuverlässig (L3, rot): Vorläufige Werte mit eingeschränkter Zuverlässigkeit, nicht abrechnungstauglich. Sie werden vom Netzbetreiber innerhalb von 60 Tagen durch gemessene oder geschätzte Werte ersetzt.
Liegt Ihr Anteil gemessener Werte dauerhaft unter 95 %, kann das auf ein Kommunikationsproblem mit dem Smart Meter hindeuten. Wenden Sie sich in diesem Fall an Ihren Netzbetreiber.
Für Experten
Die Qualitätsstufen (L1, L2, L3) folgen den OBIS-Code-Konventionen des österreichischen Energiemarkts. Der Austauschzeitraum für L3-Werte beträgt bei Energiegemeinschaften 16 Kalendertage und im allgemeinen Datenaustausch 60 Tage. L3-Werte dürfen nicht für die Energieabrechnung verwendet werden. Nach Ablauf dieser Frist ersetzt der Netzbetreiber die L3-Werte durch gemessene oder bestmöglich geschätzte Werte.
Was bedeuten die OBIS-Codes?
Die Spalte Messung zeigt, was gemessen wurde: bei den meisten Zählern Netzbezug (1-1:1.9.0 P.01) oder Netzeinspeisung (1-1:2.9.0 P.01). Welche Codes es sonst noch gibt, welchen Ihre Auswertungen verwenden und warum G.01 und P.01 nicht addiert werden dürfen, erklärt OBIS-Codes verstehen.