Die Heatmap
Die Heatmap macht wiederkehrende Strukturen in Ihrem Verbrauch sichtbar. Sie zeigt, zu welchen Zeiten regelmäßig viel oder wenig Energie fließt.
Hinweis: Wie das Tagesprofil benötigt die Heatmap mindestens Stundenwerte. Liefert ein Zählpunkt nur Tageswerte, blenden wir die Seite aus der Navigation aus.
So lesen Sie die Heatmap
Die Heatmap ordnet Ihren Verbrauch auf zwei Achsen an: die Wochentage von Montag bis Sonntag (waagrecht) und die Tagesstunden von 00:00 bis 23:00 (senkrecht). Jede Zelle ist der Durchschnitt dieses Zeitfensters über den gewählten Zeitraum. Je intensiver die Farbe, desto höher der Verbrauch.

- Helle Felder: niedriger Verbrauch, etwa nachts oder am Wochenende.
- Dunkle Felder: hoher Verbrauch, etwa werktags zu Bürozeiten.
- Gleichmäßige Spalten: ähnlicher Tagesverlauf an allen Wochentagen.
- Kontrastreiche Muster: klar abgegrenzte Nutzungszeiten.
Bei Einspeisern zeigt die Heatmap statt des Verbrauchs die eingespeiste Energie.
Anteil außerhalb der Geschäftszeiten
Über der Heatmap steht die Kennzahl „Außerhalb Geschäftszeiten". Sie zeigt, welcher Anteil Ihres Verbrauchs außerhalb der Kernzeit anfällt: am Wochenende sowie werktags vor 08:00 und ab 18:00. Ein hoher Anteil bei einem Gewerbebetrieb deutet auf Verbraucher hin, die außerhalb der Betriebszeiten laufen.
So nutzen Sie die Heatmap
- Hoher Nachtverbrauch: Prüfen Sie Standby-Verbräuche, Warmwasserspeicher oder Heizungsumwälzpumpen. Geräte, die nachts unnötig laufen, treiben die Grundlast nach oben.
- Kein Unterschied zwischen Werktag und Wochenende: Bei Gewerbegebäuden kann das auf eine fehlende Zeitsteuerung von Heizung, Lüftung oder Beleuchtung hindeuten.
- Unregelmäßige Muster: Bei Wohngebäuden sind sie normal, der Verbrauch folgt dem Tagesablauf der Bewohner. Bei Gewerbegebäuden lohnt ein genauerer Blick auf die Betriebszeiten.
Verwandte Auswertungen
- Das Tagesprofil fasst dieselbe Information zu einem durchschnittlichen Tagesverlauf zusammen, getrennt nach Wochentag und Wochenende.